Praxis Ein Garten für Schmetterlinge
Die Ansprüche der verschiedenen Arten sind vielfältig. Ein paar Grundsätze bei der Bepflanzung und Bewirtschaftung können aber dazu beitragen, dass sich auch seltenere Arten im Garten heimisch fühlen.
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Die Ansprüche der verschiedenen Arten sind vielfältig. Ein paar Grundsätze bei der Bepflanzung und Bewirtschaftung können aber dazu beitragen, dass sich auch seltenere Arten im Garten heimisch fühlen.
Bei Schmetterlingen denken wir oft nur an die bunten Tagfalter, tatsächlich machen diese aber nur einen kleinen Teil aus. Etwa 95 Prozent aller in Deutschland vorkommenden Schmetterlingsarten gehören zu den Nachtfaltern.
Mit Dahlien oder Georginen, wie sie im 19. Jahrhundert auch genannt wurden, verbindet uns Europäer eine lange Geschichte. Den Anfangspunkt setzte Columbus, als er 1492 die neue Welt entdeckte. In Mexiko, wo die Dahlie ihre Heimat hat, wurde sie als Kultpflanze verehrt, die die Sonne symbolisiert.
Alle kennen die wehrhaften Kratzdisteln, die sich in Windeseile im Garten ausbreiten. Die Berührung von ihren Stängeln und Blättern ist ziemlich schmerzhaft. Ihre Blüten sind allerdings eine wahre Wonne für Bienen und Hummeln.
Ein Forschungsteam untersucht erstmalig, aus welchen Quellen welche Mengen an Plastik in landwirtschaftliche Böden gelangen. Ein wichtiges Ziel der Studie ist es, Handlungsempfehlungen zu geben, um zukünftig Kunststoffeinträge zu verringern.
Die bewährte Lebensweisheit, dass weniger mehr ist, können Sie Ihren Kindern und Enkeln im Garten sehr anschaulich bei Blüten zeigen. Sie sind eigentlich so beschaffen, dass sie ihren Zweck erfüllen, nämlich Bestäuber zu finden – stark gefüllte Blüten präsentieren sich dagegen „insektenfeindlich"....
Die Bandbreite der rosigen Kandidatinnen für den naturnahen Garten ist groß und reicht von züchterisch unbearbeiteten Wildrosen bis zu modernen Dauerblüher-Sorten.
Wildrosen wie etwa die bei uns heimische Hundsrose blühen zwar nur eine begrenzte Zeit im Sommer, dafür aber in Hülle und Fülle, ja geradezu wie im Blütenrausch.
Die Züchter haben sich in den letzten Jahren vermehrt der Züchtung insektenfreundlicher Rosen gewidmet, die sich durch ungefüllte oder nur leicht gefüllte Blüten auszeichnen.
Die Blüten der verschiedenen Geißblätter bergen köstlichen Nektar, was man bei den meisten Arten und Sorten bereits an ihrem starken Honigduft erahnen kann. Aber nur bestimmte Insekten profitieren auch davon, andere gehen leider leer aus.
Um gegen die aus Asien und Afrika eingeschleppten Wanzenarten Halyomorpha halys (Marmorierte Baumwanze) und Nezara viridula (Grüne Reiswanze, seit), die zunehmend zu wirtschaftlichen Problemen in Europas Obst- und Gemüseanbaubetrieben führen, vorzugehen, fördert das Bundesministerium für Ernährung...
Die heimische Wildstaude weist mit ihrem Namen schon darauf hin, dass sie für die Immen, also die Bienen, eine wertvolle Pflanze ist. Das Immenblatt ist mit seinen ausdrucksvollen Lippen-blüten aber auch eine Zierde in jedem naturnahen Garten.
Pflanzen wachsen in Gemeinschaft mit anderen Arten in der Regel besser und entwickeln sich gesünder. Zusammen mit einer gestaffelten Beetnutzung und satzweisem Anbau erreicht man eine hohe Produktivität auf kleiner Fläche.
Unterschiedliche Gemüsearten kann man in nebeneinander verlaufenden Reihen ziehen oder man sät und pflanzt gemischt innerhalb einer Reihe. Die benachbarten Kulturen sollen sich gegenseitig fördern und vor Schädlingen schützen.
Offenbar üben Kräuter mit ihren Aromastoffen einen günstigen Einfluss auf Nachbarpflanzen im Beet aus und sie schützen vor Krankheiten und Schädlingen. Auch blühende Zierpflanzen unterstützen die Entwicklung der Kulturen.
Unter Beerensträuchern ist ebenfalls eine Unterpflanzung möglich, aber die Ruten oder Sträucher vertragen nur niedrige Begleitpflanzen. Eine gute Wahl sind niedrige Gründüngungspflanzen. Erdklee eignet sich zum Beispiel gut, während Inkarnatklee höher wächst, dafür aber wunderbare blutrote...
Die Wiesenraute ist eine filigrane Gestalt im Staudenbeet. Sie fällt vor allem durch ihre feinen, duftigen Blütenstände auf, die im Frühjahr je nach Art durchaus auch einmal in 2 m Höhe über den drahtigen Stängeln schweben.
Mit über 1000 beschriebenen Arten gehört die Gattung Rhododendron zu den größten weltweit. Sie kommt ganz überwiegend auf der nördlichen Halbkugel vor und fehlt in tropischen Klimagebieten ganz.
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