Hecken gestalten Arten für naturnahe Hecken
Eine naturnah angelegte Hecke bietet vielen Lebewesen Schutz, Nahrung und Unterschlupf. Diese heimischen Arten eignen sich besonders für eine solche Hecke.
Geben Sie einen Suchbegriff ein
oder nutzen Sie einen Webcode aus dem Magazin.
Eine naturnah angelegte Hecke bietet vielen Lebewesen Schutz, Nahrung und Unterschlupf. Diese heimischen Arten eignen sich besonders für eine solche Hecke.
Neues Jahr, neues Thema: 2022 werden wir uns der Vorgartengestaltung widmen. Die in letzter Zeit so populär gewordenen Stein- und Kiesschüttungen haben viel Kritik hervorgerufen, denn sie sind für die heimische Fauna zu-tiefst lebensfeindlich. Und ehrlich gesagt, sie sehen auch trostlos aus. Dabei...
Jedes Jahr wählen verschiedene Organisationen Naturobjekte aus, deren Bestand oft bedroht ist. Häufig spielt dabei der Schwund der Lebensräume dieser Tier- und Pflanzenarten eine bedeutende Rolle. Ihre Wahl soll auf ihre Schutzbedürftigkeit aufmerksam machen.
Nur wenige Pflanzen blühen mitten im Winter. Die Zaubernuss gehört mit ihren etwas skurrilen, bandförmigen Blütenblättern zweifellos zu den schönsten dieser seltenen Spezies. Aus diesem Grunde nennt man sie auch die Königin der Winterblüher.
Leuchtendes Blau ist eine eher seltene und daher umso begehrtere Blütenfarbe. Bekannte Stauden wie Rittersporn und einige Glockenblumen besitzen sie, beides Sommerblüher. Im Herbst aber gibt es noch einen attraktiven Nachzügler, nämlich den Herbst-Eisenhut.
Sie sind die langlebigen kleinen Schwestern der einjährigen Sonnenblumen, in deren riesigen braunen Blütenmitten sich die bekannten Sonnenblumenkerne entwickeln. Kleiner sind bei den Stauden-Sonnenblumen vor allem die Blüten, von der Höhe her zählen sie hingegen auch zu den Großen.
Herbstblüher sind unter den Knollen- und Zwiebelblumen in der Minderheit. Die Herbstzeitlose mit ihren zart lilafarbenen Blüten ist sogar bei uns heimisch, sie wächst meist auf nährstoffreichen Wiesen.
Bei Schmetterlingen denken wir oft nur an die bunten Tagfalter, tatsächlich machen diese aber nur einen kleinen Teil aus. Etwa 95 Prozent aller in Deutschland vorkommenden Schmetterlingsarten gehören zu den Nachtfaltern.
Mit Dahlien oder Georginen, wie sie im 19. Jahrhundert auch genannt wurden, verbindet uns Europäer eine lange Geschichte. Den Anfangspunkt setzte Columbus, als er 1492 die neue Welt entdeckte. In Mexiko, wo die Dahlie ihre Heimat hat, wurde sie als Kultpflanze verehrt, die die Sonne symbolisiert.
Auf der Erde leben mehr als 150.000 Schmetterlingsarten, davon kommen in Deutschland etwa 3.700 Arten vor. Diese Vielfalt ist allerdings durch die heutigen Umweltbedingungen bedroht. Viele Arten brauchen unsere Unterstützung.
Der Lebenszyklus von Schmetterlingen ist von gegensätzlichen Entwicklungsstadien geprägt: vom Leben als flugunfähige Raupe, das mit der Verpuppung endet, und vom darauf folgenden Leben als vermehrungsfähiger Falter.
Während etwa Apollofalter und Dukatenfalter im Eistadium überwintern, verbringen viele andere Schmetterlinge den Winter als Raupe in Winterstarre im Boden oder in Baumrindenritzen, nur teilweise von einem Gespinst geschützt. Manche Arten wie Schwalbenschwanz und Aurorafalter überdauern den Winter...
Die Ansprüche der verschiedenen Arten sind vielfältig. Ein paar Grundsätze bei der Bepflanzung und Bewirtschaftung können aber dazu beitragen, dass sich auch seltenere Arten im Garten heimisch fühlen.
An der LVWO Weinsberg werden seit 1962 an Niederstamm-Apfelbäumen der Sorten ‘Golden Delicious’ und ‘Topaz’ phänologische Daten zu Austrieb, Vollblüte und Erntebeginn erhoben, um damit den Klimawandel zu dokumentieren.
Alle kennen die wehrhaften Kratzdisteln, die sich in Windeseile im Garten ausbreiten. Die Berührung von ihren Stängeln und Blättern ist ziemlich schmerzhaft. Ihre Blüten sind allerdings eine wahre Wonne für Bienen und Hummeln.
Extremwetterereignisse wie Hagel, Überschwemmungen oder extreme Temperaturschwankungen werden heute von vielen als Zeichen des Klimawandels gesehen. Dazu gehört auch der Anstieg der Durchschnittstemperatur.
Ein Forschungsteam untersucht erstmalig, aus welchen Quellen welche Mengen an Plastik in landwirtschaftliche Böden gelangen. Ein wichtiges Ziel der Studie ist es, Handlungsempfehlungen zu geben, um zukünftig Kunststoffeinträge zu verringern.
Die Blüten der verschiedenen Geißblätter bergen köstlichen Nektar, was man bei den meisten Arten und Sorten bereits an ihrem starken Honigduft erahnen kann. Aber nur bestimmte Insekten profitieren auch davon, andere gehen leider leer aus.
Überall werden heute Insekten- oder Wildbienenhotels angeboten. Leider sind diese Produkte zu 95 % unbrauchbar bzw. die Kosten dafür übersteigen den Nutzen bei weitem.
Die heimische Wildstaude weist mit ihrem Namen schon darauf hin, dass sie für die Immen, also die Bienen, eine wertvolle Pflanze ist. Das Immenblatt ist mit seinen ausdrucksvollen Lippen-blüten aber auch eine Zierde in jedem naturnahen Garten.
Schriftgröße
Kontrast
Menü sichtbar
Einstellungen
Als Abonnent:in von Obst & Garten erhalten Sie pro Kalenderjahr 100 Euro Rabatt auf Ihr Stellenangebot im Grünen Stellenmarkt.
mehr erfahrenNoch kein Abo? Jetzt abonnieren und Rabatt für 2026 sichern.
zum Obst & Garten-Abo