Klimawandel im Garten Hitze und Trockenheit trotzen
Derzeit werden viele Maßnahmen zur Begrenzung der Klimaerwärmung diskutiert, die allerdings erst sehr langfristig wirken. Beginnen wir doch mit der Veränderung der Welt im eigenen Garten!
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Derzeit werden viele Maßnahmen zur Begrenzung der Klimaerwärmung diskutiert, die allerdings erst sehr langfristig wirken. Beginnen wir doch mit der Veränderung der Welt im eigenen Garten!
Ein Strauch oder ein Bäumchen, freundlich-gelb in der Frühlingssonne leuchtend, von Bienen umsummt: Das ist die Kornelkirsche, einer unserer hübschesten Frühlingsblüher.
Mit entsprechenden Kenntnissen lassen sich Nützlinge und Bestäuberinsekten im Garten mit einfachen Maßnahmen fördern nach dem Motto „Geschützt wird, was man kennt – gefördert wird, was nützt und gefällt."
Damit Gartenbesitzer die Ansiedlung von nützlichen Insekten in ihrem kleinen grünen Paradies fördern können, ist es notwendig, dass sie die wichtigsten dort vorkommenden Arten auch erkennen.
Um geeigneten Lebensraum für Nützlinge zu schaffen und ihnen fortlaufend Nahrung anbieten zu können, müssen wir auch „unordentliche" Gartenbereiche dulden und auf Schotter- oder Kiesflächen möglichst verzichten.
Neben der Honigbiene gibt es eine Vielzahl von Wildbienen, zu denen auch die Hummeln gehören, die in Sachen Bestäubung unterwegs sind. Aber auch manche Fliegen, Käfer, Falter und Wespen bestäuben Wild- und Kulturpflanzen.
Seit Veröffentlichung der Krefeld-Studie, die den massiven Verlust an Insekten in Deutschland belegt hat, ist das Thema Artenschutz in der Mitte der Bevölkerung angekommen. Im Zuge dessen wurde in Bayern das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ auf den Weg gebracht, wofür unglaubliche 1,75 Mio....
Gerade im Streuobstland Baden-Württemberg, wo knapp die Hälfte aller deutschen Streuobstbäume steht, prägen üppig blühende oder fruchtende Streuobstwiesen die Kulturlandschaft. Voraussetzung ist, dass sie gut gepflegt sind.
Der Anbau seltener oder besonderer Gemüsearten im Garten bereichert nicht nur den eigenen Speiseplan, sondern erhöht auch die biologische Vielfalt und gleicht Risiken durch zunehmende Wetterextreme aus.
Wem Rasen zu eintönig ist und wer obendrein nicht dauernd zum Mähen gezwungen sein will, für den bietet sich eine Blumenwiese an. Die Blüten halten vom Mai bis in den November hinein Nektar und Pollen für Insekten bereit.
Mit viel ehrenamtlichem Engagement sammelt und erhält der Förderverein Obstsortenvielfalt (im Bild die Vorsitzende Katharina Tumbrinck) regionale Obstsorten aus dem Rheinland.
Anke Eitzmann-Baars und Frank Baars (Bild) haben in Schneeheide ihren Traum verwirklicht und auf ihrem Grundstück eine große biologisch bewirtschaftete Streuobstwiese mit alten Hochstamm-Apfelbäumen angelegt.
Die Schneckenburgers bewirtschaften seit mehreren Generationen am Rande von Offenburg eine Obstwiese mit vielen alt-ehrwürdigen Bäumen, die sie liebevoll pflegen und erhalten. Nun droht die Zerstörung des Biotops.
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