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Obstbau zwischen Preisdruck und Fortschritt

Fruchtwelt 2026

Auf der Fruchtwelt Bodensee in Friedrichshafen zeigte sich der Obstbau wirtschaftlich unter Druck – und zugleich entschlossen, mit moderner Ernte- und Verarbeitungstechnik, neuen Sorten und zusätzlichen Wertschöpfungswegen gegenzusteuern. Was Streuobstbewirtschafter, Privatgärtner und Vereine von der Messe mitnehmen können.
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Die neue Apfelsorte ‘Prinzregent Luitpold’ vom Bayerischen Obstzentrum eignet sich für Apfelallergiker.
Die neue Apfelsorte ‘Prinzregent Luitpold’ vom Bayerischen Obstzentrum eignet sich für Apfelallergiker.Theresa Petsch
Mit klaren Worten zur wirtschaftlichen Lage wurde die Fruchtwelt Bodensee 2026 am 20. Februar in Friedrichshafen eröffnet. Im Rahmen der 43. Bodensee-Obstbautage sprach Staatssekretärin Sabine Kurtz (Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg) von einer Branche, die für Identität stehe – und zugleich vor enormen Herausforderungen. „Wir müssen bürokratische Hürden abbauen und Anreize für Investitionen in moderne, nachhaltige Technologien schaffen“, forderte sie. Die Messe sei Leitmesse und Austauschforum mit internationaler Strahlkraft. Tatsächlich trafen gute Erntemengen 2025 auf schwierige Märkte. Rund 250.000 Tonnen Tafeläpfel wurden in der Bodenseeregion geerntet, bundesweit 1,1 Millionen Tonnen,...
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