Der Genbänkle e.V.
Die Kraft einer Handvoll Gemüsesamen
Die Geschichte des Genbänkle e. V. begann mit einer Handvoll Samen, genauer gesagt 200 Alblinsensamen. Inzwischen hat der Verein mithilfe engagierter Ehrenamtlicher bereits über 60 verschollen geglaubte Sorten wiedergefunden und dokumentiert. Jeder Fund ist ein kleiner Schritt auf dem Weg, die genetische Vielfalt der Nutzpflanzen zu bewahren.
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Woldemar Mammel, Begründer der heutigen Firma Lauteracher Albfeldfrüchte, erfuhr von alten Bauern aus seinem Ort von der Alblinse, die in den 1950/60er Jahren auf der Schwäbischen Alb angebaut wurde und als verschollen galt. Fortan machte er sich auf die Suche nach ihr. Fündig wurde schließlich ein Bekannter von ihm: Klaus Lang fand die Alblinse nach über 20 Jahren Suche 2006 in der Wawilow-Saatgutbank in St. Petersburg (Russland). Heute ist die Alblinse aus dem schwäbischen Nationalgericht „Linsen mit Spätzle“ kaum mehr wegzudenken. Mit dem Fund der als verschollen geltenden Alblinse und angesichts des voranschreitenden Sortenschwunds war die Idee des Genbänkles geboren. 2015 riefen die von Roman Lenz vertretene Hochschule für Wirtschaft...


