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torffrei gärtnern

Erde ohne Torf

In den Mooren der gemäßigten Klimazonen wird Torf abgebaut –unter anderem für die Produktion von Pflanzsubstraten. Doch der industrielle Abbau schadet Klima und Ökosystem. Daher gibt es immer mehr Blumenerden ohne Torf. Jeder Hersteller hat hierfür seine eigene Rezeptur. Welche empfiehlt Gartenbauingenieur Norbert Elgner?
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Wichtigster Bestandteil und Torfersatz torffreier Blumenerden ist gütegesicherter Grünschittkompost. Außerdem verwendet werden Rindenhumus, Holzhackschnitzel, Holzfasern, Kokosfasern und -mark oder Reisspelzen. Alles in sehr unterschiedlichen Mengen, je nach Rezeptur des Herstellers.

Als weitere Zuschlagsstoffe dienen Vulkanton, Blähton und Pflanzenkohle zum Erhöhen der Was­serspeicherkapazität, Perlite, Kalk zur pH-Wert-Einstellung sowie diverse Pflanzungsstärkungsmittel. Für eine Bio-Zertifizierung müssen alle Zusatzstoffe in der FiBL-Liste (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) geführt werden.

Als torffreie Bioerden wären grundsätzlich folgende Markenprodukte empfehlenswert:

  • Compo-Produkte
  • Neudohum-Produkte von Neudorff
  • frux-Produkte der Firma Patzer (nur im Fachhandel erhältlich)
  • Produkte von Floragard

Es wird von "Produkten" gesprochen, weil es von jeder Firma mehrere Erden-Typen gibt, etwa torffreie Anzuchterden, torffreie Tomaten- und Gemüseerden sowie torffreie Bio-Blumenerden beziehungsweise torffreie Bio-Universalerden. Oft aber ist der Unterschied, abgesehen von den Anzuchterden, marginal.

 

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