Natürlich gegen Beikraut
Starke Pflanzen gegen Giersch
Zweifellos gehört der Giersch zu den hartnäckigsten und am meisten gefürchteten Beikräutern im Garten. Man wird ihn kaum mehr los, aber die Pflanzenwelt bietet Möglichkeiten, sich zu wehren. Setzen wir auf kraftvolle Konkurrenz.
- Veröffentlicht am

Am besten lässt man den Giersch ( Aegopodium podagraria ) gar nicht erst wachsen. Das bedeutet, dass man früh im Jahr mit der Bekämpfung beginnen muss. Giersch treibt bereits nach den ersten warmen Tagen aus – die kleinen Blätter entrollen sich aus den Rhizomen im Boden. Auf diese Weise gewinnt die Pflanze einen Wachstumsvorsprung vor den benachbarten Pflanzen, kann zügig die Erde überdecken, die Keimung fremder Samen unterdrücken und mit den unterirdischen Rhizomen den Boden durchziehen. Die Wurzeln beanspruchen einen großen Teil der Vorräte an Wasser und Nährstoffen für sich, sodass konkurrenzschwache Gewächse dann keine Überlebenschance mehr haben. Robuste Pflanzen dagegen setzen sich mit Macht gegen den Giersch zur Wehr. Eine Methode...



