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Importierte Blumen

Immer weniger Schnittrosen aus Baden-Württemberg

Wie das Statistische Landesamt nach Ergebnissen der Zierpflanzenerhebung mitteilt, haben sich sowohl die Anzahl der Rosen produzierenden Betriebe als auch die Anbaufläche seit 2017 deutlich reduziert. Stattdessen werden mehr Schnittrosen importiert – besonders aus den Niederlanden, Kenia und Äthiopien.

von Statistisches Landesamt Baden-Württemberg erschienen am 04.04.2026
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Immer weniger Schnittrosen kommen aus Baden-Württemberg
Immer weniger Schnittrosen kommen aus Baden-Württemberg © Silvia Rueß

Rückgang im selben Zeitraum auch bei importierten Schnittrosen

2025 wurden in Baden-Württemberg von 44 Gärtnereien und Zierpflanzenbetrieben auf 32 Hektar (ha) Schnittrosen erzeugt. Wie das Statistische Landesamt nach Ergebnissen der Zierpflanzenerhebung mitteilt, fand der Großteil des Anbaus mit rund 73 % im Freiland statt. Die restlichen 27 % standen unter sogenannten hohen begehbaren Schutzabdeckungen, also zum Beispiel in Gewächshäusern. Damit hat sich die Anzahl der Betriebe seit 2017 (80 Betriebe) um 45 % und die Fläche (49 ha) um 34 % verringert.

Um den Bedarf an Rosen hierzulande – insbesondere am Valentinstag – sicherzustellen, sind zusätzlich Importe aus dem Ausland notwendig. Nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik wurden im aktuellsten Berichtszeitraum Januar bis November 2025 insgesamt 118,4 Millionen frische Rosen im Wert von 39,7 Millionen Euro in den Südwesten eingeführt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum Januar bis November 2024 ist die Anzahl damit von rund 92 Millionen um über ein Viertel (knapp 29 %) gestiegen. In der Vergangenheit kamen allerdings noch weit mehr Rosenimporte aus dem Ausland direkt im Südwesten an: Im Zeitraum Januar bis November 2021 waren es rund 200,1 Millionen und von Januar bis November 2017 importierte Baden-Württemberg ebenfalls 199,0 Millionen.

Rund 86,3 Millionen Rosen bzw. fast 73 % des gesamten baden-württembergischen Rosen-Imports kamen im Zeitraum Januar bis November 2025 aus den Niederlanden. Auf den Plätzen 2 und 3 der wichtigsten Lieferanten rangierten Kenia (26,6 Millionen; Anteil: 23 %) und Äthiopien (3,0 Millionen; Anteil: 3 %).

Die Zierpflanzenerhebung findet im vierjährigen Turnus und zuletzt 2025 statt. Auskunftspflichtig sind alle Betriebe, die auf mindestens 0,3 ha Blumen- oder Zierpflanzenfläche im Freiland und/oder 0,1 ha Blumen- oder Zierpflanzenfläche unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen erzeugen.

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