Spätaustreibende Walnüsse gesucht!
Durch die Klimaänderungen treiben auch Walnüsse immer früher aus. Das Risiko für Spätfröste wird dabei für die Kultur zunehmend zum Problem und gefährdet die Ertragssicherheit. Die LVWO ruft deshalb dazu auf, spätaustreibende Walnussbäume zu melden.
von LVWO erschienen am 01.04.2026Bei aufmerksamer Beobachtung stößt man immer wieder auf spät bis extrem spätaustreibende Walnussbäume. Diese fallen vorwiegend dadurch auf, dass sie bis Ende Mai aussehen, als seien sie abgestorben. Die LVWO Weinsberg möchte solche Genotypen sammeln und bewerten, um sie für die Allgemeinheit zu erhalten. Und nun sind Sie gefragt: Kennen Sie einen Baum, der
- In einer frühen Lage (z. B. Weinbaulage/Neckarraum/Baden) NACH Anfang Juni oder
- in einer späten Lage (z. B. Schwäbische Alb) NACH Mitte Juni austreibt?
Sollten Sie einen Baum kennen, und sich an dieser Aktion beteiligen wollen, gehen Sie am besten wie folgt vor:
- Senden Sie bitte zeitnah mehrere, am besten kräftige und gesunde einjährige Triebe an die LVWO.
- Bitte vermerken Sie den Standort, am besten mit GPS-Daten. Die Herkunftsdaten und der Standort werden vertraulich behandelt und nicht weitergegeben.
- Für eine Bewertung der Fruchtqualität benötigen wir darüber hinaus im Herbst etwa 30 repräsentative, getrocknete Nüsse (am besten schon jetzt vormerken).
- Nüsse der Sorte ‘Geisenheim 26’ treiben bekanntermaßen 3 Wochen später aus als andere Sorten. Wenn ihnen bekannt ist, dass ihr Baum von dieser Sorte ist, benötigen wir keine Reiser und Nüsse.
Melden Sie sich bei Rückfragen bei:
Christian König
Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Obst- und Weinbau Weinsberg
Tel. 07134504-152
E-Mail: christian.koenig@lvwo.bwl.de
Adresse für Reiser und Nüsse:
Obstgut Heuchlingen 2
Z. Hd. Klaus Weismann
74177 Bad Friedrichshall
Wir danken Ihnen sehr, wenn Sie sich an dieser Aktion beteiligen!

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