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Ergänzung zu „Gesund leben“ in der letzten Ausgabe

Bringt Glücksklee essen Glück?

In „Gesund leben“ in der Ausgabe 1/2026 berich­tete Helga Buchter-Weisbrodt unter anderem von heilwirksa­men Inhaltsstoffen heimischer Kleearten. Nun kann man auf einigen Internetseiten le­sen, dass auch der Glücks­klee selbst essbar sei. Da dies im Fachartikel nicht erwähnt wurde, haben wir bei der Autorin nachge­hakt.

von Red erschienen am 14.01.2026
Von alters her gilt das vierblättrige Kleeblatt als Glückszeichen, gemeint sind aber eigentlich Blätter von Arten der Gattung Klee (Trifolium). Echte vierblättrige Kleeblätter werden zumeist an Weiß-Klee (Trifolium repens) gefunden. Dennoch ist der Glücksklee, der ausschließlich vierblättrige Blätter ausbildet, als Zierpflanze sehr beliebt. © Taj_Chi/shutterstock.com
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Sie erklärt: „Nach allen mir vorliegenden Quellen ist die Glückskleeart Oxalis tetraphylla nicht als Nutzpflanze gelistet. Da es auch schwach giftige Oxalis-Arten gibt und Oxalis tetraphylla zudem willig hybridisiert (entsprechend sind etliche Abarten in Umlauf), käme ich nicht auf die Idee, Glückskleeknollen oder -blätter zu essen. Ich würde stattdessen gezielt die explizit als Gemüse ausgewiesenen und genutzten Arten und Sorten verwenden.“

Weiter schreibt sie: „Viele Ka­ninchenforen warnen, Glückskleeblätter zu verfüttern: Probleme mit Nieren, Kreislauf, Durchfall und Tumore werden genannt – auch bei anderen Haustierarten. Diverse amerikanische Quellen und auch der Royal Botanic Garden weisen O. tetraphylla mit den verschiedenen Unterarten als schwach giftig aus, verweisen aber auch auf die medizinische Nutzung. Sind Pflanzen nicht geprüft gesund und für den Laien bedenkenlos nutzbar, würde ich sie nicht als möglicherweise essbar beschreiben. Zumal doch unser heimischer Oxalis acetosella (Waldsauerklee) und der Knollen-Oxalis erwiesenermaßen seit Generationen gegessen werden. Also: Glücksklee anschauen – das reicht.“

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