Apfelqualität: Zerstörungsfreie Untersuchungsmethode
Außen glänzend, innen braun – bisher musste
man einen Apfel aufschneiden, um solche
Qualitätsprobleme zu entdecken. Das soll sich nun ändern. Wissenschaftler der Forschungsanstalt
Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) arbeiten an einer zerstörungsfreien Methode,
die mittels Licht innere Schäden bei Äpfeln erkennen soll.
- Veröffentlicht am
Dazu werden die Äpfel mit Infrarotlicht beleuchtet, das in die Frucht eindringt; ein Sensor erfasst das Licht, das vom Fruchtinneren zurückgeworfen wird. Dieser Messwert gibt Aufschluss über die Qualität des Fruchtfleisches, denn ein einwandfreier Apfel wirft ein anderes Lichtspektrum zurück als einer
mit Kernhausbräune.
Eine Messung dauert weniger als eine Sekunde.
Pilotanlagen existieren bereits auf einzelnen
Apfelsortiermaschinen. So könnte in Zukunft
die Qualität jedes Apfels vor der Vermarktung
einfach und effizient überprüft werden.
Info: ACW, Daniel Baumgartner, Tel. 0041/44- 7836347, daniel.baumgartner@acw.admin.ch
Zu diesem Artikel liegen noch keine Kommentare vor.
Artikel kommentierenSchreiben Sie den ersten Kommentar.