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Kohlhlendioxid verändert Verdunstung: Kumuluswolken in Gefahr?

Je höher der Kohlendioxidgehalt (CO2) in der Atmosphäre steigt, desto seltener bilden sich Kumuluswolken, auch Schäfchen-, Haufen-, Blumenkohl- oder Quellwolken genannt. Dies ergaben Computermodelle der Universität Wageningen/NL. Die sehr komplexen Berechnungen berücksichtigen neben Boden, Atmosphäre und Wasser auch die Vegetation. Demnach schließen Pflanzen bei höherer CO2-Konzentration die Spaltöffnungen und verdunsten dann weniger Wasser.
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Kumuluswolken entstehen, wenn aufsteigende Warmluft viel Wasserdampf transportiert. Der Dampf stammt in vielen Regionen von Pflanzen, die Wasser verdunsten. Mit höherem CO2-Gehalt in der Luft wird die Gasaufnahme der Pflanzen effektiver, die Pflanzen können also die Spaltöffnungen öfter schließen und damit Wasser sparen. Nach den Berechnungen reduziert sich dadurch die Verdunstung um ein Drittel, was die Wolkenbildung deutlich hemmt. Andererseits wachsen die Pflanzen besser bei etwas höherem CO2-Angebot – dadurch steigen Pflanzenmasse und somit auch die Verdunstung, die Effekte könnten sich also teilweise aufheben.
H.B.
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