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Versorgungsbilanzen

Zitrusfrüchte an der Spitze

Das in Deutschland produzierte Obst und Gemüse reicht nicht aus, um den Verbrauch im Inland zu decken. Bananen, Zitrusfrüchte, Avocados und Co. können zudem nicht im deutschen Klima angebaut werden. Wie viel Obst und Gemüse wird nach Deutschland importiert und wie viel pro Kopf verbraucht?

von BMEL/Red erschienen am 24.02.2026
Zitrusfrüchte: Orangen und Limetten © Silvia Rueß
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Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 21 Kilogramm waren Äpfel im Wirtschaftsjahr 2024/25 das in Deutschland am meisten verwendete Obst. Den zweithöchsten Verbrauch hatten Bananen mit zwölf Kilogramm pro Kopf. Auf den Plätzen drei und vier folgten Tafeltrauben mit rund fünf Kilogramm und Erdbeeren mit gut drei Kilogramm pro Kopf.

Noch höher als der Verbrauch von Äpfeln war die Verwendung von Zitrusfrüchten: Im letzten Wirtschaftsjahr wurden pro Kopf durchschnittlich rund 26,5 Kilogramm verwendet.

Die Gruppe der Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden hatte mit 49 Prozent den höchsten Selbstversorgungsgrad unter den verschiedenen Obstarten. Generell ist der Selbstversorgungsgrad von Obst um zwei Prozentpunkte auf rund 18 Prozent gesunken.

Beim Gemüse hingegen wuchs der Selbstversorgungsgrad um etwa fünf Prozentpunkte auf 40,9 Prozent. Am höchsten war der Selbstversorgungsgrad mit 113 Prozent bei Weiß- und Rotkohl, gefolgt von den Möhren, Karotten und Roten Rüben mit 79 Prozent. Den geringsten Selbstversorgungsgrad hatten Tomaten: Hier deckte die deutsche Erzeugung nur rund fünf Prozent des heimischen Verbrauches ab.

Dabei sind Tomaten das meist verbrachte Gemüse der Deutschen. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag im letzten Wirtschaftsjahr bei gut 20 Kilogramm. Darauf folgte die Gruppe der Möhren, Karotten und Roten Rüben mit elf Kilogramm und Speisezwiebeln mit ebenfalls knapp elf Kilogramm pro Kopf.

Die Nussbilanz liegt bei knapp sechs Kilogramm pro Kopf.

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